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Zweiter Erfolg im zweiten Test
Die DJK Vilzing hat am Samstagabend erwartungsgemäß das Finale im Höhbauer-Cup in Luhe-Wildenau gewonnen und damit die Siegprämie von 1.000 Euro kassiert. Im Endspiel besiegte das Team von Trainer Thorsten Kirschbaum den Landesliga-Aufsteiger TSV Kareth-Lappersdorf deutlich mit 5:0 (3:0). Coach Kirschbaum, sein Team und der Anhang zeigten sich zufrieden mit der Darbietung, wenngleich noch nicht alles Gold war, was glänzte. Immerhin gab es fünf verschiedene Torschützen, das ist ebenfalls sehr erfreulich. Auf Seiten der DJK fehlte dieses Mal Markus Ziereis: “Da mussten wir mal etwas runterfahren”, so Kirschbaum. Nicht dabei ebenfalls Felix Weber, Alexis Fambo, Benedikt Fischer und Simon Sedlaczek. Nach dem deutlichen 7.1-Kantererfolg im Halbfinale gegen den Gastgeber SC Luhe-Wildenau, der hatte zuvor das kleine Endspiel um Platz drei gegen den Bayernligisten SpVgg Bayern Hof mit 1:3 verloren, schickten sich die Vilzinger an erstmals den Höhbauer-Cup für sich zu entscheiden. Aber der Gegner zeigte etwas mehr Gegenwehr, Kareth kam in Halbzeit eins zu zwei guten Torchancen. Doch die Huthgarten-Kicker sorgten schon in Durchgang eins für klare Verhältnisse. Nach einer Flanke von rechts von Nik Leipold köpfte Josef Gottmeier zum 1:0 ein (12.). “Das war mein erstes Kopfballtor im Herrenbereich”, freute sich der Schütze. Das 2:0 bereitete Max Meyer vor, der flankte und Andreas Jünger köpfte. Der Ball sprang aber an den Innenpfosten, den Abpraller drückte Paul Grauschopf aus weinigen Metern über die Torlinie (30.). Kurz vor der Pause das 3:0, das Martin Tiefenbrunner mit einem weiten Ball auf Jonas Goß einleitete, der sich gegen einen Gegenspieler durchsetzte und aus 14 Metern einschoss (43.). Ein halbes Dutzend an weiteren Chancen blieb ungenutzt. Im zweiten Abschnitt durfte Neuzugang Benedikt Auburger sein Debüt geben, der Muster-Athlet kam auf der Außenbahn zum Einsatz und zeigte, dass er eine Verstärkung ist. Mit einem Schlenzer aus 19 Metern ins Kreuzeck erzielte der ebenfalls neu gekommene Meyer das 4:0 (52.), es war sein erster Treffer. Den Schlusspunkt setzte Auf Zuspiel von Erol Özbay aus sechs Metern der Kollege Jünger (57.). Meyer traf noch den Pfosten (63.), er hätte das halbe Dutzend an Toren vollmachen können. Vilzing blieb bestimmend, hatte weitere Tormöglichkeiten, vergab diese aber. Sehenswert dann das, war fünf Minuten vor dem Ende passierte. Kareth hatte keinen Ersatzspieler mehr und musste wegen Verletzung mit zehn Mann weiterspielen. Daraufhin nahm DJK-Coach Kirschbaum Özbay vom Feld, damit numerische Gleichzahl hergestellt war. Nach dem Abpfiff sagte Kareth-Trainer Bastian Lerch: “Wir haben gegen einen sehr starken Gegner aus Vilzing zurecht verloren. Auch wenn wir ein paar gute Phasen im Spiel hatten.” Kirschbaum zeigte sich insgesamt zufrieden: “Zuerst möchte ich die Gastgeber loben, die dieses Turnier bestens organisiert haben, da hat es an nichts gefehlt. Im Spiel mit dem Ball haben und noch in manchen Situationen die Lösungen gefehlt, daran müssen wir arbeiten. Aber im Großen und Ganzen war das schon in Ordnung.” Kareth kassierte 750 Euro Prämie, Hof 500 und Gastgeber Luhe-Wildenau 250 Euro. Das Preisgeld wurde von der Firma Höhbauer aus Luhe-Wildenau zur Verfügung gestellt.