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Schwarzgelbe entführen Zähler aus Memmingen

Die DJK Vilzing hat das letzte Auswärtsspiel in der Saison 2025/26 in der Regionalliga Mitte beim Aufsteiger FC Memmingen mit einem 1:1 (1:1)-Unentschieden beendet. Damit sind die Bayerwäldler nun seit vier Spielen ungeschlagen. Es war vor allem in Halbzeit eins eine sehr gute Partie der Vilzinger, die deutlich hätten führen müssen. Die überraschende Führung der Allgäuer konnte Andreas Jünger per Strafstoß ausgleichen. Nach der Pause mussten die Gäste mehr als eine halbe Stunde in Unterzahl spielen, nachdem Elija Härtl nach einer Notbremse mit Rot runter musste (55.). Dennoch verdiente sich die DJK den einen Punkt durch gute Abwehrarbeit redlich. Im ersten Spielabschnitt ging es zwar hin und her, die klaren Tormöglichkeiten erspielten sich aber in erster Linie die Vilzinger. Simon Sedlaczek legte für Erol Özbay auf und dessen Schuss musste FCM-Keeper Dominik Dewein, vor dem Spiel als bester Spieler seines Teams der Saison ausgezeichnet, per Glanzparade abwehren (6.). Auf der anderen Seite musste Fabian Eutinger im DJK-Tor einen Flachschuss von Philipp Kirsamer abwehren (11.). Nach Vorarbeit von Jonas Goß und Luis Bezjak zielte Sedlaczek knapp drüber (19.). Plötzlich aber stand es 1:0. Der Ball kam von rechts in den Strafraum, den Schuss von Constantin Kresin konnte Eutinger nur abwehren und David Günes war per Abstauber erfolgreich (25.). Das war übrigens das erste Tor des FC Memmingen gegen die DJK Vilzing im vierten Spiel. Wenig später noch eine Möglichkeit für die Gastgeber, als für Günes der Winkel aber zu spitz wurde und er nur das Außennetz traf (29.). Goß probierte es mit einem Kunstschuss (33.), Paul Grauschopf schickte Alexis Fambo, der aber völlig frei vergab (36.) und Özbay setzte sich über links durch, sein Pass vor das Tor lief einen halben Meter vor der Linie am Kasten vorbei, keiner konnte die Kugel über die Linie drücken (38.). Das waren drei weitere Hochkaräter für die Gäste aus dem Bayerwald. Als dann Fambo von David Bauer an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht wurde, gab es Elfmeter, den Andreas Jünger sicher links unten zum 1:1-Pausenstand verwandeln konnte (40.). Zwei Minuten vor der Pause wurde ein Handspiel der Hausherren im Sechzehner von Schiedsrichter Andreas Dinger aus Oberfranken nicht geahndet, der mit Ken Eichentopf und Sascha Thiemann zwei Debütanten in ihrem ersten Regionalliga-Spiel an der Linie hatte. Auch nach der Pause lief es gut für die Schwarz-Gelben. Kurz vor dem Strafraum gab es an der linken Begrenzung ein Handspiel, der Freistoß von Goß sorgte für Gefahr (48.). Es folgte ein Ballverlust im Spielaufbau, ein weiter Ball Richtung DJK-Tor und Härtl zog im Zweikampf mit Constantin Kresin etwas mehr als sein Gegenspieler und der kam zu Fall. Der Unparteiische entschied sofort auf Foul, rote Karte und Freistoß 18 Meter vor dem Tor. Den brachte Rufus Roth mit viel Wums auf das Vilzinger Tor, aber Eutinger verhinderte mit einer Glanztat den Einschlag (57.). Vilzing war in Unterzahl mit viel Abwehrarbeit beschäftigt, konnte aber auch hin und wieder Angriffe inszenieren. Doch so richtig gefährlich war das nicht mehr. Auf der anderen Seite musste der DJK-Keeper noch zweimal sein ganzes Können aufbieten, ehe die fünf-minütige Nachspielzeit begann. Als die fast zu Ende war, setzte sich im Strafraum der von Günes bediente Fabian Lutz durch, der aus zehn Metern nur den Querbalken traf. Da war die DJK Vilzing mit der Glücksgöttin Fortuna im Bunde und wenige später war dann auch Schluss. So endete das Duell wie in der Vorrunde (0:0) mit einem Remis. Vilzings Martin Mihaylov musste verletzt raus, ihm hatte ein Gegner in Halbzeit eins mit den Stollen auf die Hand getreten. DJK-Coach Kirschbaum, der vor dem Spiel noch mit einem Hexenschuss zu kämpfen hatte, zeigte sich nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Riege: “Wir haben heute vor allem in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht, haben mit dem Ball gut gespielt und uns viele Chancen rausgearbeitet. Aber wir haben dem Gegner auch zu viele Möglichkeiten gelassen. Zur Pause hätten wir klar führen müssen. Die ersten zehn Minuten nach der Pause waren auch gut, dann aber kam der Platzverweis. Danach haben wir sehr gut verteidigt, haben uns aber auch nicht versteckt und hatten noch die eine oder andere Chance. Insgesamt haben wir das dann gut zu Ende gebracht.” Am kommenden Samstag folgt der letzte Spieltag am Samstag mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth II.

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