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Regionalligatruppe mit bärenstarkem Heimauftritt gegen den Club

Zwei Spiele lang, eine so lange Durststrecke gab es in dieser Saison für den Regionalligisten DJK Vilzing noch nicht, hatte die DJK Vilzing nicht gewonnen. Am Samstag zum Start in die Rückrunde konnte der Tabellenzweite im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg II vor knapp 1.000 Zuschauern im Manfred-Zollner-Stadion mit einem souveränen 4:1 (2:0)-Erfolg wieder einen Dreier einfahren. Andreas Jünger mit seinem ersten Doppelpack in dieser Spielzeit, Jim-Patrick Müller und Paul Grauschopf erzielten die Tore für die Bayerwäldler zum 14. Saisonsieg. Damit hat die DJK nun schon so oft wie in der gesamten Vorsaison gewonnen. Mit jetzt 43 Punkten sollte der Ligaerhalt sicher sein. Vom Start weg zeigten die Gastgeber eine konzentrierte Leistung. Die Schwarz-Gelben hatten das 1:1 bei Türkgücü und das 1:3 gegen Spitzenreiter Würzburg aus den Klamotten geschüttelt, spielten befreit auf. Herzerfrischend war das, was die Heimelf anbot, bei der Müller für den verletzten Martin Tiefenbrunner in der Startelf stand. Die erste Chance bot sich Jünger nach Flanke von links von Marco Pledl, aber sein Kopfball wurde die Beute von FCN-Keeper Jan Reichert (4.). Zehn Minuten später war es dann aber passiert. Wieder flankte Pledl fast von der Eckfahne und dieses Mal lief Jünger ein, beförderte das Spielgerät mit einem Flugkopfball aus sieben Metern wuchtig zum 1:0 in die Maschen. Nun rollte der Vilzinger Express und die junge Nürnberger Mannschaft, die im Hinspiel mit 3:5 unterlegen war und da Probleme im Abwehrverbund offenbarte, hatte viel Abwehrarbeit zu leisten. Doch zunächst hatten die Gäste eine Tormöglichkeit, als Julian Kania von halbrechts abzog, der Ball aber am langen Pfosten von Tormann Max Putz, der im Hinspiel des “Tor des Monats Juli” bei der ARD-Sportschau erzielt hatte, vorbei flog (22.). Richtig gefährlich wurde es für die Kicker aus der Frankenmetropole, als Tobias Hoch von rechts flankte und Jünger mit dem Kopf das Tor nur knapp verfehlte. Die Überlegenheit der Oberpfälzer zahlte sich noch kurz vor dem Halbzeitpfiff des Drittliga-Referees Assad Nouhoum aus. Hoch war es, der Müller auf halbrechts die Kugel in den Lauf spielte, der auf einmal freie Bahn hatte und das Spielgerät per Flachschuss im langen Eck zum 2:0 platzierte (44.). Mit Beginn des zweiten Abschnitts war klar, dass die U23 der Nürnberger nun kommen wird und schon früh fiel der 1:2-Anschlusstreffer. Mit seinem zwölften Saisontor war es Pedro Narciso Muteba, der von halblinks Mario Kufner den Ball an den Rücken schoss, von wo aus dieser den Weg ins Vilzinger Netz zum 1:2 fand (52.). Nun begann eine Druckphase der Gäste und einmal hatte die DJK Glück, als Niklas Jahn vorbereitete und Nico Wiltz den Ball aus vier Metern an die Oberkante der Latte setzte (56.). Doch in dieser Hochphase der Zweitliga-Reserve, als sich die Hausherren einige Minuten lang kaum befreien konnten, eroberte Jakob Zitzelsberger den Ball. Der trieb diesen über den halben Platz bis in die gegnerische Hälfte, spielte ab zu Müller, der Jünger sah. Der hatte freie Bahn, zog aus 14 Metern ab. Zwar kam der FCN-Tormann noch heran, konnte den Einschlag zum wichtigen 3:1 aber nicht verhindern (67.). Damit war die Messe gelesen, Nürnberg II ließ nach und so versetzten die Hausherren dem Gast den Todesstoß. Hoch hatte für Paul Grauschopf aufgelegt, der aus 15 Metern per Lupfer zum 4:1 traf (77.). Der eingewechselte Lucas Chrubasik hätte beinahe noch den fünften Treffer markiert, aber sein Schuss aus 22 Metern verfehlte den Kasten knapp (83.). Ärgerlich, dass Mario Kufner für das Halten des Gegenspielers am Arm noch Gelb-Rot sah (88.), der Sieg geriet aber nicht mehr in Gefahr. “Wir haben eine tolle erste Halbzeit gespielt, haben in Durchgang eins den Gegner klar beherrscht und haben ihnen früh den Zahn gezogen. Die 2:0-Führung zur Pause war verdient. In der zweiten Halbzeit ist der Gegner zehn Minuten lang aufgekommen, aber mit dem 3:1 war die Partie entschieden. Unter dem Strich war es ein verdienter Sieg mit vier tollen Toren. Ein Wermutstropfen ist für uns der Platzverweis, der darf nicht passieren, da müssen wir cleverer werden, der tut uns weh”, so das Statement von DJK-Coach Beppo Eibl. Der war einfach nur heilfroh, dass die beiden letzten Ergebnisse keinen Schaden angerichtet haben und Vilzing wieder die starke Vorrundenform im ersten Rückrundenmatch zeigen konnte. Weiter ist die DJK Zweiter, hat sechs Punkte Vorsprung auf Rang drei. Am kommenden Samstag geht es zum Drittliga-Absteiger SpVgg Bayreuth.

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