News
Dritter Sieg in Serie für die DJK
Den dritten Sieg im dritten Spiel in der noch jungen Saison 2026/27 in der Regionalliga Bayern hat die DJK Vilzing am Samstag gelandet. Im Heimspiel wurde vor 726 Besuchern im Manfred-Zollner-Stadion die SpVgg Greuther Fürth II mit 1:0 (0:0) besiegt. Schütze des goldenen Tores kurz vor Schluss war Andreas Jünger mit seinem 91. Punktspieltor für die Schwarzgelben. Die DJK ist damit auf Rang zwei vorgerückt und konnte den bisher eigenen Startrekord aus den Jahren 2022/23 und 2023/24 von drei Auftakterfolgen einstellen. Nach dem Abpfiff wurde bekannt, dass Erfolgstrainer Thorsten Kirschbaum (39) mit sofortiger Wirkung den Verein verlässt und zu einem Profiverein wechselt. Das trübte die allgemeine Freude über den gelungenen Saisonstart erheblich. Die Mannschaft der DJK Vilzing wusste um die Pläne ihres Vorturners nichts, wurde erst nach dem Spiel darüber vom Coach selbst informiert, der sich nach den Abpfiff in der Kabine von seiner Truppe nach 14 Monaten am Huthgarten verabschiedete. Natürlich wollte sich Kirschbaum, es waren nur ganz wenige Personen in sein Vorhaben eingeweiht, mit einem Sieg von den Bayerwäldlern verabschieden. Aber es wurde ein zähes Spiel mit Abnutzungs-Charakter. Die Spieler der Heimelf wollten natürlich den Erfolgsweg fortsetzen, gingen entsprechend engagiert und von Kirschbaum letztmalig eingestellt zu Werke. Aber die klaren Torabschlüsse fehlten auf beiden Seiten. Die Gäste aus Fürth, die von Vilzing am letzten Spieltag der Vorsaison noch mit 5:2 auf die Heimreise geschickt wurden, waren gut organisiert, ließen nicht viel zu und starteten auch eigene Angriffsversuche. Auf Seiten der Gastgeber zeigten sich die beiden Spitzen Andreas Jünger und Erol Özbay sehr engagiert, wobei Özbay glücklos agierte. Zwei drei gute Möglichkeiten boten sich dem Angreifer mit Perspektive, aber seine Genauigkeit im Abschluss ließ zu wünschen übrig, was dem jungen Stürmer aber nachzusehen ist. In Minute 39 dann eine sehr gute Gelegenheit für Jünger, dessen Freistoß aus 24 Metern aber von Fürths Tormann Theo Menapace entschärft werden konnte. Stark im Angriff zeigte sich aus der Ex-Fürther Max Meyer, der später noch eine entscheidende Rolle spielen sollte. Weil auch dem Kleeblatt die letzte Konsequenz fehlte, sie fielen durch viele harte Fouls mit fünf gelben Karten bis zur Pause auf, und DJK-Tormann Fabian Eutinger wie immer Sicherheit ausstrahlte, ging es torlos in die Kabinen. Im zweiten Durchgang hatten in der Anfangsphase Jünger und Jonas Goß zwei gute Gelegenheiten zur Führung. Nach einer Ecke köpfte Paul Grauschopf knapp über den Querbalken (50.). Coach Kirchbaum brachte frische Kräfte, wechselte Stürmer Fabian Ziegler ein. Doch der hatte Pech, zog sich beim ersten Sprint eine Verletzung am rechten Oberschenkel zu, der Kelheimer musste nach nur vier Minuten schon wieder raus. Es brach die Schlussphase an und es sah nach einer Nullnummer aus. Josef Gottmeier servierte von rechts eine Flanke, die Direktabnahme von Meyer flog über die Latte (81.). Dann ein Glanzmoment der Gastgeber, der für die Entscheidung sorgen sollte. Von rechts brachte Meyer eine Flanke nach Beinschuss gegen Gegenspieler, der Ball flog über den Keeper hinweg und auch Jünger war eigentlich einen Tick zu weit unter dem Ball. Aber er erwischte die Kugel noch irgendwie mit dem Kopf und lenkte diese am Keeper vorbei neben dem Pfosten ins Netz zum Tor des Tages (85.). Damit hatte Jünger wie schon im Spiel davor in Eltersdorf mit dem 1:0-Tor für die Entscheidung gesorgt. Entsprechend erfreut war der DJK-Coach nach seinem finalen Einsatz: ”Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen gut organisierten Gegner. Wir haben wieder zu Null gespielt und den sechsten Heimsieg in Folge gelandet. Wir trauen uns zu in jedem Spiel als Sieger vom Platz zu gehen, das ist uns in den ersten drei Spielen gelungen, da bin ich sehr stolz auf die Jungs. Jedes Spiel ist eng und man muss sich jedes Mal das Glück verdienen, was wir heute auch wieder gemacht haben.” Es folgte nach dem Siegerbild vor der Anzeigetafel die Information an die Mannschaft und die Verabschiedung von Kirschbaum – der sehr fehlen wird und in den 14 Monaten seines Wirkens einen sehr guten Eindruck hinterlassen hat.