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Co-Trainer Matthias Graf hört zum Saisonende auf
Im Lager des Fußball-Regionalligisten DJK Vilzing fallen in diesen Tagen erste Personalentscheidungen in Richtung neuer Spielzeit. Eine Personalie steht nun bereits fest. Co-Trainer Matthias Graf wird zum Ende der Saison nach fünf Jahren in dieser Rolle aufhören - darüber informierte "Hias" den Verein und die Mannschaft zum Start in die Wintervorbereitung. "Die Nachricht ist natürlich sehr schade für den Verein und den Chefcoach, wir hätten gern mit Hias auch in der neuen Saison in dieser Rolle geplant. Er und das gesamte Trainerteam machen in dieser Spielzeit einen hervorragenden Job, die Harmonie im Trainerteam und zur Mannschaft ist großartig, fachlich und menschlich könnte man sich kaum eine bessere Konstellation vorstellen, wie sie aktuell arbeitet. Aber die Gründe von "Hias" sind natürlich nachvollziehbar und das respektieren wir absolut," informiert Abteilungsleiter Roland Dachauer. Der mittlerweile 38-Jährige war von 2013 bis 2016 drei Jahre als Spieler am Huthgarten aktiv, in seine Zeit fiel auch der erstmalige Bayernligaaufstieg im Jahr 2014. Dann kehrte er im Jahr 2021 als "Co" des damaligen Cheftrainers Bebbo Eibl nach Vilzing zurück und feierte prompt den Aufstieg in die Regionalliga Bayern. Auch unter dem neuen Chefcoach Thorsten Kirschbaum arbeitet Graf seit Sommer sehr erfolgreich mit umfangreichen Kompetenzen ausgestattet auch neben dem Trainingsplatz zum Beispiel in Sachen Standards, taktischen Belangen und Gegneranalyse. "Ich denke nach 5 Jahren ist der passende Zeitpunkt gekommen, um meine Tätigkeiten als Co-Trainer abzugeben und sich neuen Aufgaben zu stellen. Es war eine sehr erfolgreiche und intensive Zeit, in der ich wertvolle Erfahrungen in der höchsten Amateurliga sammeln durfte. Es ist allerdings auch eine große Herausforderung, Familie, Beruf und Regionalliga-Fußball zu vereinbaren. Hierfür bin ich meiner Familie sehr dankbar, die alles mittragen und mich immer unterstützen," schildert Matthias Graf seine Beweggründe. "Diese Entscheidung war nicht einfach, weil wir sportlich und menschlich eine super Truppe beisammen haben und die Zusammenarbeit mit Kirsche, Tobi und Steph perfekt funktioniert. Mein Dank gilt allen Spielern, dem Trainerteam und der sportlichen Leitung, allen voran Roland Dachauer und Sepp Beller, die mich 2021 zurückgeholt haben. Der Verein bietet nicht nur für Spieler, sondern auch für junge Trainer ein perfektes Umfeld, sich gut zu entwickeln", geht Graf durchaus mit mehr als nur einem weinenden Auge. Auch Chef-Coach Thorsten Kirschbaum bedauert den Abschied seines Assistenten: "wir finden es natürlich super schade, das Hias geht, weil sportlich und menschlich alles super gepasst hat, die Zusammenarbeit war herausragend. Auf der anderen Seite verstehe ich auch die Gründe, auch wenn ich mir total gewünscht hätte, dass wir die Zusammenarbeit fortsetzen. Ich wünsche Hias nur das Beste, im Fußball sieht man sich ja meistens irgendwie irgendwo nochmal, das würde mich freuen. Aber noch haben wir ja fast ein halbes Jahr Zusammenarbeit, in dem wir noch viel erreichen wollen", berichtet Vilzing´s Cheftrainer.